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Unser Lernverständnis

Bei uns lernen die Kinder spielerisch und dem Alter entsprechend in einer anregenden Umgebung, die Neugier und Lust beim Kind weckt. Wir lernen gemeinsam im Alltagsgeschehen und knüpfen an bekannte Situationen an. Die Kinder sollen durch greifen und Wiederholung begreifen. Das Spiel von Kindern ist die intensivste Form des Lernens und nicht die Belehrung durch einen Erwachsenen.

Durch das Spiel ergeben sich wertvolle und dem Kind entsprechende Lernprozesse. Wie oft kommt da vom Erwachsenen die Bewertung "......nur gespielt". Vielmehr ist es wichtig, Spielen als kindgerechtes Lernen zu erkennen. Das Kind spielt von sich aus, mit Freude und sammelt Erfahrungen, die es anspornen, sich eine neue Tätigkeit zu suchen oder die andere zu wiederholen oder zu vertiefen. Letztlich sind diese Lernprozesse Grundstock für schulisches Lernen z. B. Motivation, Konzentration, Ausdauer, Kommunikation,... und wichtig für die gesamte Persönlichkeits- und Sozialentwicklung des Kindes.

Für das Kind ist SPIEL ->  ARBEIT!!!

Für das Spiel braucht das Kind genügend Raum und verschiedene Aktivitäten sollen möglich sein.

Folgende Spielformen finden die Kinder vor:

  • Tisch- und Gesellschaftsspiele
  • Rollen- und Phantasiespiele
  • Konstruktionsspiele
  • Lernspiele
  • Sinnesspiele

Deshalb ist der Gruppenraum in verschiedene Spielecken aufgeteilt. Dies gibt dem Kind auch eine bessere Übersicht und Orientierung.

Die einzelnen Spielbereiche sind hierfür mit ausreichend gutem Spielmaterial ausgestattet.

Das Spielmaterial steht den Kindern frei zur Verfügung, hat Aufforderungscharakter und ist veränderbar. Außerdem achten wir bei der Auswahl der Spielmaterialien darauf, dass es die Aufmerksamkeit, Konzentration und die Ausdauer der Kinder fördert und sie vor Herausforderungen stellt, an denen sie wachsen können.

Für die Freispielzeit gilt:

  • Freie Wahl des Spielortes
  • Freie Wahl des Spielmaterials
  • Freie Wahl des Spielpartners
  • Freie Entscheidung über die Dauer des Spiels

In den einzelnen Gruppen gibt es eine so genannte Einsteckwand. An diesem Brett hängen die Erkennungszeichen der Kinder und die verschiedenen Spielbereiche des Kindergartens bzw. Hortes. Die Kinder haben durch einstecken ihres Zeichens die Möglichkeit frei zu entscheiden, wo sie im Kindergarten oder Hort spielen möchten, ohne immer die Mitarbeiter fragen zu müssen.

Für die Entwicklung des Kindes ist es wichtig, dass die Kinder nicht ständig unter Beobachtung sind, sondern die Möglichkeit erhalten, sich zurückzuziehen. Beispielsweise dürfen auch immer mind. zwei Kinder pro Gruppe alleine in den Garten. Bei der Entscheidung wird vom Personal die Gefühlslage des Kindes und das Alter berücksichtigt. Wir schauen in regelmäßigen Abständen nach dem Rechten!

Abschließend ist für uns wichtig, dass sich Kinder langweilen dürfen. Nur wer sich langweilt, kommt auf neue Ideen!